Spaziergang über den Friedrichswerder

Spaziergang über den Friedrichswerder

Friedrichwerder können wir als Teil der Mitte Berlins auf den ersten Blick kaum erkennen, denn der Werder existiert nach der Zuschüttung des Festungsgrabens als solcher nicht mehr. Doch lässt sich einiges dieses 1658 gegründeten Stadtteils im Straßenbild wiederfinden. Im Süden wird er von Spittelmarkt begrenzt, im Norden durch die Bebauung des Palais am Festungsgraben und dem Maxim Gorki-Theater. Nach Osten begrenzt der Spreekanal, nach Westen werden wir den Spuren des ehemaligen Festungsgrabens nachgehen.

Die Führung bietet unser Vorstandsmitglied Karl-Heinz Barthelmeus an.

Stadtspaziergang durch die Dorotheenstadt

Stadtspaziergang durch die Dorotheenstadt

Die Dorotheenstadt war die erste Stadterweiterung des 17. Jahrhunderts westlich der Kernstadt. Namensgeberin war die zweite Gemahlin des Großen Kurfürsten. Markante Platzräume erstrecken sich heute wie damals vor dem Opernhaus und dem Brandenburger Tor. Um 1790 gehörte die Dorotheenstadt zu den bevorzugten Wohngebieten der preußischen Hauptstadt – eine Mischung aus herrschaftlichen Palais und großbürgerlichen Wohnhäusern, Hotels und Cafés.

Unsere Mitglied und profunder Berlinkenner Detlef Hilbrecht bietet die Führung an.

Foto: Die Dorotheenstädtische Pfarrkirche lag in der Neustädtischen Kirchstraße zwischen Mittelstraße und Dorotheenstraße und wurde nach schweren Kriegsschäden 1965 abgetragen.

 

 

Führung über den Molkenmarkt

Führung über den Molkenmarkt

Seit 2019 graben die Archäologenteams des Landesdenkmalamtes Berlin am Molkenmarkt vor dem Stadthaus. Kürzlich wurde unter der Stralauer Straße ein Bohlendamm gefunden – eine Straßenführung aus dem Mittelalter. Keller, Brunnen und Abfallgruben geben Aufschluss über das Leber der Berliner Stadtbevölkerung im Laufe von rund 800 Jahren.

Der Projektleiter der Grabungsarbeiten, Dr. Michael Malliaris, lädt den Verein zu einer Sonderführung über das Gelände ein.

Das Atelier von Jeanne Mammen

Das Atelier von Jeanne Mammen

Das Stadtmuseum hütet einen Schatz außerhalb der Museumsmauern: Es ist das Atelier der Künstlerin Jeanne Mammen (1890 – 1976) auf dem Ku’damm.

Wie Mammen hier arbeitete und wohnte, bringt uns Dr. Martina Weinland, Beauftragte für kulturelles Erbe im Stadtmuseum, nahe und lädt uns im März und April zu mehreren Führungen durch das Atelier ein.

Einen ersten Einblick erhalten Sie hier bei einem 360-Grad-Rundgang  Das Atelier von Jeanne Mammen in 3D | Berlin digital | Stadtmuseum Berlin

Foto: Das Atelier der Künstlerin Jeanne Mammen am Kurfürstendamm 29 © & Foto Jens Ullrich

Kunstraum Kraut in der Nikolaikirche

Kunstraum Kraut in der Nikolaikirche

Der preußische Hofbildhauer Georg Glume (1679–1765), Schüler und Nachfolger von Andreas Schlüter, schuf ein Grabdenkmal für die Familie Kraut aus dem Umfeld des brandenburgisch-preußischen Hofes. Die Kapelle galt bis zur Zerstörung der Nikolaikirche 1945 zusammen mit der gegenüberliegenden Kapelle als bedeutendste Schöpfung der Grabmalkunst in der Mark Brandenburg.

Die Kapelle ist restauriert, doch es gibt Leerstellen, die zu einem künstlerischen Projekt führten: Sieben Künstlerinnen und Künstler nähern sich dem Grabdenkmal künstlerisch an und setzen sich aus zeitgenössischer Sicht mit einer historischen Fehlstelle auseinander. Dabei geht es nicht darum, diese zu rekonstruieren, sondern zu kommentieren und eine Raumsituation zu erarbeiten, die das Thema des verlorenen Bildes in der Kapelle Kraut, die Auferstehung Christi, im Blickwinkel von heute zu interpretieren.

Am 24. Februar stellte Albrecht Henkys, Kurator der Nikolaikirche, uns den KUNSTRAUM KRAUT vor in der gemeinsamen Interpretation der Künstler Klaus Killisch (geb. 1959) und Markus Rheinfurth (geb. 1969).

Auferstanden aus Fragmenten – Kunst in Kapellen | Stiftung Stadtmuseum Berlin
Klaus Killisch und Markus Rheinfurth im „Kunstraum Kraut“ | Aktuelles | Museum Nikolaikirche (stadtmuseum.de)

Foto: Klaus Killisch und Markus Reinfurth im KUNSTRAUM KRAUT © Stadtmuseum Berlin

Berlin von oben

Berlin von oben

Den Jahresauftakt machte am 17. Januar eine Kuratorenführung durch die Ausstellung „Berlin von oben“ im Märkischen Museum. Ines Hahn, Leiterin der Fotografischen Sammlung und Andreas Teltow, Leiter der Graphischen Sammlung, führten durch das Foto-Grafische Kabinett.
Unser Vorstandsmitglied Karl-Heinz Barthelmeus schwärmte: „Eine äußerst sehenswerte Präsentation außergewöhnlicher Zeichnungen, druckgraphischer Blätter, Pläne und Fotografien von 1830 bis heute. Fast 200 Jahre Berlin aus der Vogelperspektive, so z. B. die großartige Zeichnung des Panoramas von 1833 vom Dach der Marienkirche aus gesehen bis zum aktuellen Panoramarundblick vom Turm des Märkischen Museums.“

Foto: Blick vom Turm des Märkischen Museums nach Westen um 1913 und 2021, Collage © Stadtmuseum Berlin
Launiger Dialog am barocken Stadtmodell von 1750

Launiger Dialog am barocken Stadtmodell von 1750

Das barocke Stadtmodell ist ein Highlight im Märkischen Museum. Es zeigt die Stadtanlage, die Strukturen und Gebäude der Residenzstadt von 1750 fest. Unsere Mitglieder und profunden Berlinkenner Karl-Heinz Barthelmeus und Detlef Hilbrecht erläutern das Modell. Einiges ist im heutigen Stadtbild noch wiederzuerkennen.

Zum Video geht’s hier.
Preview zur „Easy Rider Road Show“ – eine Ausstellung über das Fahrrad als Utopie

Preview zur „Easy Rider Road Show“ – eine Ausstellung über das Fahrrad als Utopie

Am Donnerstag, 11. November, erhalten wir einen ersten Einblick in die neue Ausstellung „Easy Rider Road Show“ durch die Kuratoren. Bei der neuen Präsentation geht es nicht um die klassische Fortbewegung auf zwei Rädern, sondern um die wilde, subversive Seite des Radfahrens, um den Grenzbereich des Fortbewegungsmittels. Die Fotos internationaler Fotografinnen und Fotografen erzählen Geschichten von Subkulturen und Gemeinschaften, die sich mit dem Rad die Welt erschließen. Radfahren als Lebensart und Protest.

Foto: Bike Wars, © Christophe Gateau
Neu-Cölln am Wasser

Neu-Cölln am Wasser

Die Tour führt rund um das Märkische Museum, die Wallstraße und die Friedrichsgracht entlang. Das Viertel wurde im Zuge der Stadterweiterung ab 1658 bebaut. Hier fanden sich Salzlager und eine Zuckersiederei, die der Wallstraße zum Beinamen „Sirupstraße“ verhalf. Das prächtige Verwaltungshaus von Spindler erinnert an die erste Großwäscherei an diesem Standort. Das soeben fertig restaurierte Haus Lademann repräsentiert die sich hier ansiedelnden Manufakturbetriebe und Handwerker.
Detlef Hilbrecht,ist profunder Berlin-Kenner und langjähriges Mitglied unseres Vereins und hat diese Führung für uns erarbeitet.

Berliner Biedermeier – Humboldt, Schinkel und Familie Knoblauch

Berliner Biedermeier – Humboldt, Schinkel und Familie Knoblauch

Wie lebten die Menschen der Biedermeierzeit? War die erste Hälfte des 19. Jahrhunderst wirklich so bieder? Und warum zog sich die bürgerliche Schicht zwischen 1815 und 1848 ins Private zurück? Die Antworten finden sich im Museum Knoblauch Haus und werden im Rahmen einer Kuratorenführung von Dr. Jan Mende beantwortet. Er stellt uns das völlig überarbeitete Museum in einer Art Preview am 26.  August und 9. September vor. Die Ausstellungsbereichte zu Humboldt und Schinkel wie auch die großartig ergänzten Räume der Familie Knoblauch konnten bisher der Öffentlichkeit Coronabedingt noch nicht vorgestellt werden.